Pfadnavigation

  1. Start
  2. > GMF und Gender
 
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF), Rechtsextremismus und Gender

© Amadeu Antonio Stiftung

 

„GMF meets Gender“? Oder was hat Geschlecht mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) und Rechtsextremismus zu tun?

Die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung entwickelt Präventionsansätze zu Rassismus, Antisemitismus und anderer Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) und Rechtsextremismus aus der Perspektive von Gender. Unterschiedliche Erscheinungsformen von GMF und Geschlecht spielen im Rechtspopulismus, der Neuen Rechten, in völkischen Bewegungen im ländlichen Raum oder im Rechtsextremismus eine tragende Rolle – ganz gleich ob in der Politik, den Medien, auf der Straße oder im Netz. Dabei bilden Themen wie Gender, sexuelle Gewalt an Frauen, Kindesmissbrauch, Frühkindliche Sexualerziehung, die „Ehe für alle“ oder starre Vorstellungen über Familienideale, den „richtigen Mann“ und „die deutsche Mutter“ den Kitt zwischen sehr unterschiedlichen rechten Bewegungen. Diese Themen werden oftmals für die politische Agenda instrumentalisiert und gegen „die Anderen“ bzw. gesellschaftliche Minderheiten in Stellung gebracht. Strategisch werden darüber Ängste geschürt und Interessen gesellschaftlicher Gruppen gegeneinander ausgespielt. Diese Themen sind emotional aufgeladen, haben hohes Mobilisierungspotential und bringen Menschen auf die Straße, lösen Hasswellen im Netz aus oder sind Einstiegsmotive für junge Frauen und Männer in die rechten Szenen. Antisemitismus, Rassismus und Geschlechterthemen und -inszenierungen bieten aber auch eine entscheidende Anschlussfläche zur sogenannten gesellschaftlichen Mitte.

 

Die Amadeu Antonio Stiftung wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben" zur Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger gefördert. Unsere Förderer: