Foto mit freundlicher Genehmigung der Initiative „Keupstraße ist überall“, die betroffene Menschen aus der Keupstraße unterstützt und sich für eine umfassende Aufklärung des NSU-Komplexes einsetzt.

 

Plädoyers der Nebenklage im NSU-Prozess

Seit Mitte November laufen die Nebenklage-Plädoyers im Prozess gegen Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU).Wir begleiten das mit mehreren Artiekln auf Belltower.news. Gleichzeitig sei abermals auf NSU Nebenklage und NSU-Watch verwiesen, die zum Prozess berichten.

 

"Ich lebe in diesem Land, und ich gehöre zu diesem Land"

In der zweiten Woche der Nebenklage-Plädoyers ergriffen Elif und Gamze Kubaşık, die Witwe und die Tochter des 2006 in Dortmund ermordeten Mehmet Kubaşık, im Prozess gegen Mitglieder des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) das Wort. Elif Kubaşık machte klar, dass sie und ihre Familie sich nicht – wie vom NSU beabsichtigt – vertreiben lassen. (Charlie Kaufhold, 27.11.2017)

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"Die Keupstraße ist eine Straße dieses Staates. Und aus diesem Grund hat der Staat sich um uns zu kümmern!"

Seit drei Wochen laufen die Nebenklage-Plädoyers im Prozess gegen Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Am sechsten Tag der Nebenklage-Plädoyers sprachen die Rechtsanwälte Stephan Kuhn und Berthold Fresenius, sie vertreten Opfer des Nagelbombenanschlags der Kölner Keupstraße. Auch zwei Betroffene des Anschlags ergriffen das Wort. Am 9. Juni 2004 explodierte in der belebten Geschäftsstraße eine mit fünf Kilogramm Sprengstoff und 800 Zimmermannsnägeln gefüllte Bombe und verletzte mehr als 22 Menschen zum Teil schwer. Bei den darauf folgenden Ermittlungen verdächtigte die Polizei jahrelang die Betroffenen und ihr Umfeld. (Rachel Spicker, 4.12.2017)

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